Satzung

Satzung des Fördervereins Wittener Hütte in Mallnitz e. V.

 

(in der Fassung vom 10.12.2014 nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung)

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Förderverein Wittener Hütten e.V.“ und hat seinen Sitz in Witten. Er ist unter der Nr. 619 in das Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen.

 

§ 2 Zweck

(1) Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar dem Ziel
(1.1) der Verfestigung der Partnerschaft zwischen Mallnitz und Witten und damit der Völkerverständigung,
(1.2) Jugend- und Schülergruppen sowie sonstigen schutzwürdigen Personengruppen Aufenthalt gewähren.

(2) Zur Erfüllung dieser Aufgaben werden Berghütten mit den Namen „Wittener Hütte“, „Barking-Hütte“, „Beauvais-Hütten“, „Lew-Hasharon-Hütte“ in der österreichischen Partnergemeinde der Stadt Witten, Mallnitz, betrieben.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Etwaige Gewinne dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Verein.

(3) Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohen Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft kann jede natürliche oder juristische Person erwerben. Der Beitritt zum
Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand.
Diese Erklärung kann nach Vordruck, formlos oder durch Listen erfolgen. Die Beitritts-
Erklärung wird wirksam, wenn der Vorstand ihr nicht binnen eines Monats widerspricht.

 

§ 6 Verlust der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch
a) Tod,
b) Austritt,
c) Ausschluss, über den der Gesamtvorstand entscheidet.
Ein Austritt kann nur mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres schriftlich erfolgen.

(2) Ausgeschiedene Mitglieder verlieren jeden Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

§ 7 Beitrag

(1) Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Höhe des zu zahlenden Jahresbeitrags.

(2) Von den Mitgliedern wird darüber hinaus erwartet, dass sie dem Verein zur Erfüllung
Seines Zwecks freiwillige Zuwendungen leisten.

In der Mitgliederversammlung am 24.01.1980 wurden folgende Jahresbeiträge beschlossen:


Jugendliche bis 18 Jahre
Einzelmitglieder
Familien
Juristische Personen

Die Beiträge können in vierteljährlichen Raten gezahlt werden.

 

§ 8 Vorstand

(1) Der von der Mitgliederversammlung für jeweils drei Jahre zu wählende Vorstand (Gesamtvorstand) besteht aus

(1.1) dem Vorsitzenden und zwei Vertretern,
(1.2.) dem Jugendsprecher (stellvertretender Vorsitzender),
(1.3) dem stellvertretenden Jugendsprecher,
(1.4) dem Schriftführer und seinem Vertreter,
(1.5) dem Schatzmeister und seinem Vertreter,
(1.6) dem Pressewart und seinem Vertreter,
(1.7) acht Beisitzern.


(1) Jugendsprecher und stellvertretender Jugendsprecher werden von der Jugendversammlung
gewählt und dem Hauptvorstand benannt. Wurde kein Jugendsprecher und stellvertretender
Jugendsprecher benannt, wird die Vertretung des Vorsitzenden durch den Vertreter
Wahrgenommen.

(2) Der Vorsitzende, seine Stellvertreter, der Jugendsprecher, der Schriftführer und der Schatzmeister bilden den geschäftsführenden Vorstand.

(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, wählt die Mitgliederversammlung ein entsprechendes neues Mitglied für die restliche Amtszeit.

(4) Die Wahlen erfolgen durch Zuruf, soweit die Mitgliederversammlung nicht mit Stimmenmehrheit geheime Wahlen beschließt.

 

§ 9 Vertretung

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von zwei Mitgliedern des geschäfts-
führenden Vorstands vertreten. Der Jugendsprecher uns sein Stellvertreter sind im Rahmen
der selbstständigen Jugendabteilung vertretungsberechtigt.

 

§ 10 Geschäftsführer

Die laufende Geschäftsführung des Vereins einschließlich der Kassenführung obliegt einem
Geschäftsführer. Über die Bestellung, Abberufung und die Aufwandsentschädigung des
Geschäftsführers, der nicht dem Vorstand anzugehören braucht, beschließt der
Gesamtvorstand.

 

§ 11 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet als Jahreshauptversammlung einmal jährlich bis spätestens zum 31. August statt.

(2) Weitere Mitgliederversammlungen kann der Vorsitzende bei Bedarf einberufen. Der
Vorsitzende muss sie einberufen, wenn der geschäftsführende Vorstand oder ein Fünftel der Mitglieder des Vereins dies schriftlich beantragen.

(3) Der Mitgliederversammlung ist vorbehalten

(3.1) die Ersatz- und Ergänzungswahlen zum Vorstand,
(3.2) die Entlastung des Vorstandes und des Geschäftsführers,
(3.3) die Wahl von zwei Revisoren,
(3.4) die Festsetzung des Mitgliederbeitrags,
(3.5) die Änderung der Satzung,
(3.6) die Auflösung des Vereins.

(4) § 2 (Zweck) und § 3 (Gemeinnützigkeit) der Satzung können vom geschäftsführenden Vorstand geändert werden. Dabei ist insbesondere die Gemeinnützigkeit des Vereins sicherzustellen.
(5) Für die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder und eine Mehrheit von zwei Drittel der erscheinenden Mitglieder erforderlich. Ist in diesen Fällen eine Angelegenheit wegen Beschlussunfähigkeit zurückstellt worden und wird die Mitgliederversammlung über denselben Gegenstand einberufen, so entscheidet sie ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen.

(6) Zu allein Mitgliederversammlungen ist mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen.

 

§ 12 Beiräte

Der Gesamtvorstand kann für bestimmte Aufgaben Beiräte bilden, denen auch Nichtmitglieder angehören können. Den Vorsitz soll ein Vorstandsmitglied übernehmen.

 

§ 13 Niederschriften

Über die im Vorstand und in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 14 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann in einer Mitgliederversammlung nur beschlossen werden, wenn sie bei der Einladung ausdrücklich als Tagesordnungspunkt benannt ist.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Witten mit der Auflage, dass es nur für den im § 2 dieser Satzung bestimmten Zweck verwendet werden darf. Kann der Zweck nicht erfüllt werden, sind die Mittel für die Partnerschaft Mallnitz/Witten zu verwenden.

 

§ 15 In Kraft treten

Diese Satzung tritt am Tage ihrer Beschlussfassung in Kraft.